Acrylfarben Informationen

Acrylfarben lassen sich sehr bequem Online im Shop für Künstlerbedarf kaufen. Hat man sich erst mal auf eine Marke festgelegt, kann diese bequem und schnell nachgekauft werden.

Acrylfarben bestechen durch Ihre vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, die leichte Handhabung selbst für Einsteiger und das geringe benötigte Material, um mit der Acrylmalerei zu beginnen. Für den Start reichen eine fettfreie Malfläche, ein Pinsel, ein Gefäß mit Wasser, eine Mischpalette und natürlich die Acrylfarbe.

Egal wie gut man als Maler sein mag, man sollte bei der Acrylmalerei nicht an den Künstlerfarben sparen, sondern eine renommierte Marke wählen, die die Acrylfarben in Künstlerqualität herstellen. Nicht nur das Malen geht dann leichter von der Hand, günstige Farben haben oft eine geringere Leuchtkraft und können beim Trocknen bröselig werden und die Farben können mit der Zeit verblassen.

Was ist der Unterschied von Acrylfarben und Ölfarben?

Obwohl die Acrylfarbe und die Ölfarbe eine ähnliche Konsistenz besitzen unterschieden sie sich sehr stark in der Art der Anwendung. Man kann beide Farbsysteme kombinieren, allerdings funktioniert es nur in die eine Richtung. Mit Öl kann man auf Acryl malen, denn das Öl kann im Acryl trocknen. Acryl braucht jedoch einen fett- und ölfreien Untergrund, daher kann man nicht mit Acrylfarben auf Ölfarben malen.

Die Acrylfarbe haftet auf jedem fettfreiem und sauberem Untergrund. Man braucht nicht zwingend einen grundierten bespannten Keilrahmen, sondern kann die Acrylfarbe auf Glas, Kunststoff, Papier, Leder, Holz oder Metall malen.

Da bei den Acrylfarben Wasser als Lösungsmittel eingesetzt wird, können die Farben mit normalem Wasser verdünnt werden, damit schafft man nicht nur Transparenzeffekte, sondern kann die Farben als Lasur einsetzen. Erst mit der Trocknung wird die Acrylfarbe wasserunlöslich, dann braucht es spezielle Lösungsmittel, um die Farbe zu entfernen.

Acrylfarben haben im Gegensatz zu Ölfarben eine kurze Trocknungszeit. Bei großen Arbeiten ist dies von Vorteil, denn die Pausen aufgrund von feuchter Malfarbe sind kürzer als bei Ölfarben. Wem die Acrylfarben zu schnell trocknen, kann diesen Prozess mit Malmitteln wie dem Retarder künstlich verlängern.

Wie sind die Acrylfarben aufgebaut?

Acrylfarben (im englischen Acrylic paint) haben drei Hauptbestandteile. Ein Lösungsmittel, ein Bindemittel und die Pigmente. Das Zusammenspiel und die Qualität dieser drei Komponenten sind entscheidend für die Konsistenz und dem Malergebnis der Farbe.

Lösungsmittel

Als Lösungsmittel wird bei den meisten Acrylfarben Wasser eingesetzt. Wasser ist geruchsneutral und sorgt für eine einfache Handhabung der Farben. Die Farbe kann leicht mit Wasser bis zu einer Lasur verdünnt werden, selbst zum Auswachen der Farbe reicht reines Wasser, man benötigt keine weiteren Mittel.

Bindemittel

Als Bindemittel fungieren Kunstharze. Sie sind im flüssigen Zustand milchig weiß, erst beim Trocknen werden die Harze transparent und die Farbe dunkelt leicht nach. Das Bindemittel ist wichtig für die Haftung und die Elastizität der Künstlerfarbe nach dem Trocknen. Die getrocknete Farbe hinterlässt einen leicht glänzenden, elastischen Film auf dem Malgrund, der bei guter Qualität der Harze keine Risse aufweist. Durch das Bindemittel kann die Farbe in mehreren Schichten, in beliebiger Dicke oder in Kombination mit Gelen oder Pasten aufgetragen werden. Dadurch lassen sich leicht dreidimensionale Effekte erzielen.

Pigmente

Die Pigmente sind wichtig für die Farbgebung und die Leuchtkraft, zudem haben sie direkten Einfluss auf die Deckkraft und das Mischverhalten der Künstlerfarbe. Bei hochwertigen Farben kommen mineralische und natürliche Pigmente zum Einsatz.

Die Gouache ist übrigens ähnlich aufgebaut. Auch die Gouache ist wasserverdünnbar und damit lasierend (wie Aquarellfarbe) oder pastos (wie Ölfarbe) einsetzbar. Neben der Wasserbasis werden grobvermahlende Pigmente mit Kreidezusätzen genutzt, als Bindemittel fungiert „gummi arabicum“, das aus der Rinde des Gummiarabikumbaumes gewonnen wird.

Was zeichnet eine gute Acrylfarbe aus?

Eine gute Acrylfarbe kann unterschiedliche Eigenschaften haben, darauf sollten sie beim Kauf achten:

  • Eine pastose Konsistenz (Einsatzmöglichkeit von „lasierend“ bis „pastos“)
  • Reine und unverschnittene Pigmente in hoher Konzentration
  • Hohe Lichteinheiten und alterungsbeständig (meist mit Sternen angeben, *** Sterne ist der Höchstwert, manche Hersteller nutzen eine andere Skala und können unter Umständen einen höheren Wert angeben.)
  • Größes Farbset, untereinander mischbar

Wie kann man Acrylfarben einsetzen?

Dadurch, dass die Acrylfarben wasserverdünnbar sind, können Sie vielseitig für verschiedene Maltechniken eingesetzt werden. Die Farben auf Wasserbasis haften auf vielen unterschiedlichen Malgründen (Papier, Keilrahmen, Glass, Metall, Holz uvm.) die lediglich sauber und fettfrei sein müssen. Durch die Pigmente in den Künstlerfarben erhalten diese ihre Leuchtkraft. Um mit der Acrylmalerei zu beginnen brauchen Sie neben den Farben, lediglich einen Pinsel und Papier, dann können Sie sofort beginnen mit Acryl zu malen. Mit verschiedenen Malmitteln können Sie bereits als Einsteiger erstaunliche Effekte erzielen (Gelmedium, Fasergel, Strukturpasten).

 

Das sind besonders beliebte Farbtöne bei Acrylfarben:

  • Kadmiumgelb
  • Capriorange
  • Titanweiß
  • Babyrosa
  • Saftgrün
  • Azurblau
  • Ultrablau
  • Kamionrot
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